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Gespräche mit Hedge Fonds kommen ins Stocken

Die Lage für Kodak ist weiter ernst

20.12.2011

Die Gespräche zwischen Kodak und verschiedenen Hedge Fonds verlaufen nicht so wie von der Traditionsfirma in Rochester gewünscht: So braucht Kodak gegenwärtig etwa 900 Millionen Dollar, um den Geschäftsbetrieb mittelfristig aufrecht zu erhalten, bis das rettende Geld aus Verkäufen von etwa 1.100 Patenten der Digitalfotografie (geschätzer Wert möglicherweise rund zwei bis drei Milliarden Dollar) in das Unternehmen einfließen kann. Die Hedge Fonds (unter anderem Cerberus Capital Management LP und Highbridge Capital Management LLC) wollen aber insgesamt nicht mehr als maximal 700 Millionen Dollar bereitstellen. Dies berichtet das Wall Street Journal (WSJ).

Doch auch der Patente-Verkauf gestaltet sich nicht so wie gewünscht. Zwar gibt es Interessenten - diese zögern jedoch vor dem Hintergrund, dass Kodak-Chef Perez bereits die Möglichkeit einer Insolvenz unter bestimmten ungünstigen Bedingungen angedeutet hat. Jetzt geht die Angst geht um, dass im Falle einer Insolvenz die Kodak-Gläubiger auch mit Forderungen an die neuen Patente-Besitzer herantreten könnten.

Dennoch, so betont das US-amerikanische Unternehmen laut WSJ, würde man gegenwärtig an "beiden Fronten" (Patentverkauf und Verhandlungen mit Investoren) Fortschritte machen.

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