Der weltweite Mobilfunkmarkt ist weiterhin auf Wachstumskurs. So hat beispielsweise Gartner die Prognose für dieses Jahr bereits angehoben: Die Marktforscher rechnen nunmehr mit 986 Millionen verkauften Handys, nach einer früheren Prognose von 960 Millionen Geräten. Größter Wachstumstreiber bleibt Asien. Die dortigen Verkäufe zogen im dritten Quartal um 55 Prozent auf 81 Millionen Handys an. Damit ist das Volumen an verkauften Handys im asiatischen Markt doppelt so hoch wie in Europa.
Nokia bleibt in dem Szenario weiterhin die unangefochtene Nummer 1. Der Marktanteil des Mobilfunk-Weltmarktührers sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 32,5 Prozent auf 35,1 Prozent gestiegen, während Motorola seine Position um zwei Prozentpunkte auf 20,6 Prozent ausgebaut habe, so Gartner. Deutlich eingebrochen ist hingegen BenQ Siemens, dessen Marktanteil sich auf 2,4 Prozent halbierte. Der taiwanische Hersteller konnte sich damit aber noch auf Platz 6 hinter Sony Ericsson (7,7 Prozent) und LG (6,0 Prozent) behaupten.
Abgeben musste auch die Nummer drei der Branche: Samsung erhöhte zwar seine Verkäufe um ein Sechstel auf 30,6 Millionen Mobiltelefone, blieb aber hinter dem Wachstum der Marktführer zurück. Der Anteil der Koreaner am Gesamtmarkt sank leicht auf 12,2 Prozent. Branchenweit zogen im vergangenen Quartal die Verkäufe um 21,5 Prozent auf 251 Millionen Geräte an.

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