Laut internationaler Presseberichte liegt die Fusion von Hoya und Pentax auf Eis. Diese Nachricht erreicht die Branche nach Berichten aus den vergangenen Tagen, denen zufolge Pentax-Investoren das Unternehmen in dem Deal als unterbewertet eingestuft hatten. Dies führte am Osterwochenende bereits dazu, dass Hoya sein Angebot modifiziert hatte.
Im Zusammenhang mit der geplatzten Fusion ist Pentax-President Fumio Urano auf Druck aus dem Unternehmen zurückgetreten. Sechs von acht Vorstands-Mitgliedern hätten sich gegen die Fusion mit Hoya ausgesprochen, so Urano - kurz vor seinem Rücktritt - am Montag.
Wie es weiter geht, ist noch unklar. Es werde weitere Gespräche geben, ob man die Fusion unter geänderten Bedingungen durchführe, hieß es aus Unternehmenskreisen. Ob es wirklich dazu kommt, ist jedoch fraglich: Mit Takashi Watanuki als Nachfolger von Urano tritt ein Mann an die Pentax-Spitze, der als ausgesprochener Gegner der Fusionspläne gilt.
Nach Ansicht von Analysten werden die beiden potenziellen Partner nach dieser Nachricht in den kommenden Tagen Verluste im Aktienkurs hinnehmen müssen, genauso wie die Ankündigung der Fusion seinerzeit zu Kursgewinnen geführt hatte.

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