Der österreichische Fotomarkt hat sich in den Sommermonaten (Juli/August) laut GfK extrem erfreulich entwickelt. So lag das Plus sowohl bei Stückzahlen (acht Prozent) als auch nach Wert (drei Prozent) deutlich über dem bisherigen Jahresdurchschnitt (-1% / +2 %).
Was die "Gewichteverteilung" betrifft, haben die Flächenmärkte und die Fotospezialisten mit 80 Prozent Anteil den österreichischen Markt zwar fest im Griff - doch in diesen Kanälen gab es nicht viel Zuwachs: Richtig gut gepunktet haben hingegen die "kleineren" Vertriebskanäle für Fotoprodukte, wie die CE-Handelskooperationen, Supermärkte sowie der IT-Kanal.
Im Segment der Kompaktkameras zeichnet sich eine mittelfristige Erholung ab: So war der August der dritte Monat in Folge, der gegenüber dem Vorjahresmonat eine Erhöhung der Absatzvolumen mit sich brachte. Auch die Preise sind stabil oder im Durchschnitt sogar leicht gestiegen. Hier sollen die auf der photokina neu vorgestellten, technisch verbesserten, Modelle ihren Teil dazu beitragen, diese Entwicklung in den Herbst fortzusetzen.
Im Bereich der SLR- und Systemkameras wiederum gab es ein Plus von zehn Prozent, wobei hier alle Absatzkanäle gleichermaßen profitieren konnten. Insbesondere verantwortlich für die "dynamische Situation" (Zitat GfK) sind die spiegellosen Modelle. Diese Produkte machten im August bereits neun Prozent des gesamten Segmentes aus und werden gegenwärtig zur treibenden Kraft, um die Rückgänge im klassischen SLR-Geschäft zu kompensieren.

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