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Epson China: Angriff auf Billigtinten-Hersteller gestartet

11.01.2007

Epsons regionale Strategie in China sieht ab sofort eine 70-prozentige Preissenkung der markeneigenen Patronen vor, die im Vergleich zu Billigpatronen in China bisher ein Vielfaches gekostet haben. Das Aufkommen derartiger Billiganbieter bereitet den Markenherstellern bereits seit mehreren Jahren Kopfzerbrechen, zumal sich Gewinne in der Druckersparte aufgrund des harten Preiskampfes auf dem Gerätemarkt beinahe ausschließlich über das markeneigene Zubehör erzielen lassen.

Der Epson-Vorstoß in China stellt eine völlig neue Vorgangsweise dar, welche zwar die eigene Marktposition gegenüber Billig-Anbietern stärken, gleichzeitig aber auch zu einer Verschärfung des allgemeinen Preisdrucks führen könnte. Ziehen die anderen Hersteller mit, würde dies über kurz oder lang sicherlich zu einem Preisanstieg bei Druckergeräten führen, sind sich Branchenkenner einig.

"Was die DACH-Region betrifft, sehen wir momentan keinen Handlungsbedarf, da wir mit unseren Originaltinten absolut wettbewerbsfähig sind", so Epson-Sprecherin Andrea Koepfer gegenüber dem Internet-Nachrichtendienst Pressetext. Der größte Teil der Konsumenten würde die Qualität der Originaltinten zu schätzen wissen und auch weiterhin Originalpatronen kaufen, zumal man mit zehn Euro pro Patrone für neuere Geräte schon längst erhebliche Preissenkungen vorgenommen habe.

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