Die für eBay schlechte Nachricht zuerst: Auch das Online-Auktionshaus konnte angesichts der Krise einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal nicht verhindern. Die Quartalsergebnisse legte das Unternehmen jetzt vor. Doch die gute Nachricht dabei: Die US-Amerikaner schnitten besser ab, als von den Analysten erwartet.
So fiel der Umsatz lediglich leicht um 4 Prozent oder rund 98 Millionen Dollar auf knapp 2,1 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn wiederum, errechnet nach der US-Bilanzierungsmethode "GAAP", lag bei 327,3 Millionen Dollar, was einem quartalsbezogenen Rückgang von 19,6 Prozent entspricht.
Nach wie vor kann sich eBay über wachsende Beliebtheit freuen: Die Zahl aller Nutzer der letzten zwölf Monate ist gegenüber dem Vorjahr von 86,3 Millionen auf 88,4 Millionen leicht angestiegen. Doch der umgeschlagene Warenwert pro Nutzer ist wiederum rückläufig: Er lag im vergangenen Quartal bei 11,13 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 10 Prozent verglichen mit dem zweiten Quartal 2008 entspricht.
Man habe ein solides zweites Quartal hingelegt, so John Donahoe (Foto), President und CEO von eBay Inc. Besonders erfreulich sei der Marktanteil bei dem Bezahldienst Paypal sowie die fortlaufende Stabilisierung des Kerngeschäftes bei eBay. Für das laufende dritte Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 2,05 Milliarden bis 2,15 Milliarden Dollar.

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