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Eastman Kodak: Gemischte Gefühle

31.01.2006

Von Eastman Kodak kommen zurzeit gleichzeitig gute und schleche Nachrichten: Einem Umsatzwachstum vor allem dank Erfolgen im Digitalbereich steht ein hoher Nettoverlust gegenüber. Die US-Amerikaner haben das Geschäftsjahr 2005 mit einem Nettoverlust von 1,371 Milliarden US-Dollar oder 4,76 US-Dollar je Aktie abgeschlossen. Laut Konzern belasteten vor allem die Kosten der Umstrukturierung sowie steuerliche Faktoren die Bilanz. Ein Jahr zuvor hatte der im Umbauprozess vom analogen zum digitalen Anbieter befindliche Imaging-Spezialist noch einen Gewinn von 556 Millionen Euro eingefahren.

Wiederum positiv ist, dass der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 6 Prozent auf 14,268 Milliarden US-Dollar zulegte. Mit 54 Prozent Umsatzanteil übertraf das digitale Geschäft dabei erstmals den traditionellen Bereich. Bis 2008 will Kodak rund 80 Prozent seiner Einnahmen über digitale Produkte und Dienstleistungen generieren. Die Aufwendungen für die Umstrukturierungen sollen alleine für 2005 bei etwa 1,5 Milliarden US-Dollar gelegen haben.

Im vierten Quartal konnte Kodak den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 4,197 Milliarden US-Dollar steigern. Dabei erhöhte sich der Umsatz mit Digitalprodukten um 45 Prozent auf 2,674 Milliarden US-Dollar, während die Erlöse mit traditionellen Produkten um 21 Prozent auf 1,905 Milliarden US-Dollar sanken. Für 2006 erwartet der Konzern eine Umsatzsteigerung im Digitalgeschäft zwischen 16 und 22 Prozent. Als Folge der Umstrukturierung erwartet der Konzern aber erneut einen operativen Verlust zwischen 900 Millionen und 1,1 Milliarden US-Dollar.

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