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e-Commerce: Sicherheit geht vor

29.11.2006

Die Internet-Nutzer, die online einkaufen, zeigen sich über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Handel besser informiert als noch vor einem Jahr. Das ergab die jetzt veröffentlichte zweite Studie von eBay und TNS Infratest zum Thema „Sicherheit im Online-Handel“. Im Vergleich zur ersten Studie (2005) hat sich die Informationslage zu diesem Thema leicht verbessert, vor allem bei Nutzern, die eher selten (Low-User) oder gelegentlich (Medium-User) im Internet einkaufen. Dazu tragen neben der intensiveren Nutzung des eCommerce auch die Verfügbarkeit besserer Informationen und die steigende Bereitschaft bei, sich mit dem Thema sicheres Einkaufen im Internet auseinanderzusetzen.

Zugleich haben die Sicherheitsbedenken der Online-Käufer im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Dies ist wenig überraschend: Das zunehmende Wissen der Nutzer zum Thema Sicherheit beim Online-Handel führt einerseits zu einer zunehmenden Sensibilisierung für mögliche Gefahrenquellen, geht andererseits aber auch zunächst mit einer gewissen Verunsicherung einher.

Vor allem Sicherheitsbedenken sind es, die Nutzer unabhängig von der Häufigkeit ihrer Online-Einkäufe davon abhalten, sich über ein bestimmtes Maß hinaus am Online-Handel zu beteiligen. Derzeit würden die eCommerce-Nutzer im Durchschnitt maximal rund 600 Euro für den Kauf eines Artikels im Internet ausgeben. Dabei sind Heavy-User bereit, durchschnittlich deutlich mehr Geld (779 Euro) für ein Produkt auszugeben als Low-User (393 Euro). Als Grund für die persönlich gesetzte Obergrenze geben 35 Prozent der Nutzer Bedenken hinsichtlich der Sicherheit an. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass das maximale Einkaufsvolumen im Internet weiter zunehmen würde, wenn sich die Sicherheitsbedenken der Online-Käufer zunehmend weiter abbauen ließen.

Der Stellenwert des Themas Sicherheit zeigt sich erneut bei den Kriterien, die die Nutzer bei der Wahl eines Online-Shops anlegen: Oberstes Gebot sind Sicherheitsmechanismen. 93 Prozent nennen diese als entscheidendes Kriterium bei ihrer Wahl. Damit spielt der Schutz beim Einkauf eine noch etwas größere Rolle als die Preise der Ware (92 Prozent). Hoch im Kurs stehen auch die Seriosität des Anbieters, gute Produktbeschreibungen und Lieferbedingungen sowie die Benutzerfreundlichkeit der Website.

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