Die insolvente Dohm GmbH hat Vertrieb und Wartung von Minilabs des italienischen Herstellers SMI eingestellt, so der vorläufige Insolvenzverwalter Rainer Emmer. Auch Leistungen aufgrund von Gewährleistungsansprüchen werden von der Firma nicht mehr erbracht. Der gesetzliche Gewährleistungsanspruch der Kunden könne jedoch gegenüber dem Hersteller geltend gemacht werden. Der Vertrieb von Verbrauchsmaterialien wie Minilab-Zubehör, Chemie, Papier usw. soll allerdings fortgesetzt werden.
Dies geht aus einem Brief des Insolvenzverwalters an die Kunden hervor. Dort wird als einer der "wesentlichen Gründe" für die Dohm-Insolvenz "Qualitätsprobleme der von der SMI Group gelieferten Maschinen" genannt. Emmer: "Trotz eines enormen personellen und finanziellen Einsatzes von Seiten der Firma Dohm konnten diese Qualitätsprobleme in Ermangelung einer ausreichenden und zeitnahen Unterstützung durch den Hersteller nicht vollständig behoben werden." Demzufolge seien Vertrieb und Wartung von Maschinen der SMI Group unverzüglich eingestellt worden.
Bei der Firma Swiss Imaging Technologies, Schweizer Partner von SMI, reagierte man mit völligem Unverständnis auf die Aussagen des Insolvenzverwalters. Aman Sapra, Vice President Sales DACH / India und South East Asia, will so bald als möglich dazu Stellung nehmen.

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