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Digicam-Markt: Was Österreichs Verbraucher wollen

27.03.2007

Dass Megapixel nicht alles sind, hat nicht nur die Stiftung Warentest kürzlich klar herausgestellt (siehe Inphonews vom 27. Februar 2007). Auch viele österreichische Verbraucher sehen das ähnlich. Dies zumindest hat die österreichische Produkt-Suchmaschine esolda.at nach eigenem Bekunden im Rahmen einer Umfrage herausgefunden.

"Während sich die Hersteller ein Rennen um die unterstützten Megapixel liefern, wären acht von zehn Konsumenten bereits mit weniger als fünf Megapixel Auflösung zufrieden", so Markus Linder, Geschäftsführer und Mitgründer von Smart Information Systems, dem Unternehmen hinter esolda.at. Als Grund dafür führt Linder an, dass bereits "vier Megapixel völlig ausreichen, um Fotos im Internet online zu stellen, oder besonders gelungene Schnappschüsse auch im A4-Format auszudrucken".

Auf der Wunschliste ganz oben steht dafür ein großes Display, um die selbst geschossenen Bilder sofort entsprechend betrachten zu können. Zwei Drittel der Konsumenten sehen hier einen entscheidenden Vorteil für ein Gerät.

Weitere schlagende Argumente für die Kaufentscheidung sind die Möglichkeit, Serienaufnahmen machen und Videos in TV-Qualität aufnehmen zu können. Für viele Konsumenten ist zudem die Form der Digitalkamera entscheidend. So wünscht sich jeder Fünfte ausdrücklich eine kleine Kamera und jeder Vierte eine leichte Kamera.

Digitale Spiegelreflexkameras sind - zumindest laut der Befragung von esolda - noch immer vor allem für professionelle Fotografen ein Thema: Sie liegen in Österreich mit knapp zehn Prozent noch am Ende der Wunschliste der meisten Konsumenten.

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