Die Gerüchteküche hat es schon seit Wochen gekocht, und in den letzten Tagen hat es oft hier und da im Internet "geleakt": Olympus hat seine Erfolgsmarke "OM" wiederbelebt und geht jetzt mit der OM-D an den Start. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Japaner so an die Erfolgsgeschichte der digitalen "PEN" anknüpfen wollen.
40 Jahre nach dem Launch der Systemkamera stellt Olympus nun das erste Modell einer neuen Kameralinie auf Basis des Micro Four Thirds Standards vor – die digitale Version der OM. Wie schon die kompakten 35-mm-Modelle zeichnet sich auch die neue OM-D durch ein Retro-Design aus, hat aber die neueste Technologie an Bord. Hervorzuheben sind der integrierte elektronische Sucher, ein so genanntes "5-Achsen-System" zur Bildstabilisierung (IS) und nach Angaben des Unternehmens der zurzeit schnellste Autofokus der Welt, eine Weiterentwicklung des FAST (Frequency Acceleration Sensor Technology) AF. Dazu kommen ein 16,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor und der leistungsstarke Bildprozessor TruePic VI.

Das ist das "5-Achsen-System"
Bisher funktionierten Technologien zum Ausgleich von Kamerabewegungen nur für zwei Arten von Drehbewegungen: um die horizontale und die vertikale Achse. Kameraverwacklungen können allerdings durch fünf verschiedene Arten von Bewegungen verursacht werden, und der neue Bildstabilisator kompensiert ebenfalls Bewegungen entlang der horizontalen und vertikalen Achse sowie Rotationsbewegungen. Besonders Makrofotografen, die mit großer Vergrößerung arbeiten, werden sich über weniger Verwacklungsunschärfe freuen. Die OM-D ist auch für Aufnahmen aus der Bewegung heraus bestens gerüstet, denn der Multi-Motion Movie IS mit großer Frequenzband-Kompatibilität kompensiert Verwacklungen, die so entstehen können.
Ebenfalls neu sind der optionale, zweiteilige Batteriehandgriff HLD-6, der Four Thirds Bajonettadapter MMF-3 sowie das elektronische Blitzgerät FL-600R. Zwei weitere Objektive befinden sich in der Entwicklung: das M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1.8 sowie das staub- und spritzwassergeschützte M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2.8 Makro.

Die OM-D (E-M5) präsentiert sich ebenfalls in einem staub- und spritzwassergeschützten Gehäuse aus Magnesiumlegierung mit einem klassisch schwarzen oder edlen silberfarbenen Finish. Sie ist ab April 2012 für 1.099 € bzw. 1.299 CHF oder als Kit mit dem schwarzen M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ für 1.299 € bzw. 1.599 CHF erhältlich.

Einkaufsführer und komplette Marktübersicht über alle in Deutschland angebotenen kompakten Schnelllabors.Übersichtlich in bebilderten Checklisten geordnet. Mit den aktuellen Geräteneuheiten, Informationen zum Markt und zu Fragen rund ums MINILAB-Marketing.