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Die IFA geht zu Ende - mit Erfolg ohne Ende?

06.09.2006

Die erste jährliche IFA seit dem zweiten Weltkrieg ist Geschichte - und hinterlässt gemischte Gefühle: Auf der einen Seite steht mit rund 225.000 Besuchern ein Schwund um etwa 20.000 Besuchern gegenüber Vorjahr - auf der anderen Seite gab es anscheinend unter dem Funkturm ein (fast) noch nie dagewesenes Orderverhalten. Auch der Anteil der Fachbesucher aus dem Ausland soll von 25 auf 35 Prozent gewachsen sein.

"Die jährliche IFA ist angenommen und angekommen. Unser Konzept, die Schlagzahl zu erhöhen und die IFA nunmehr jährlich auszurichten, ist voll aufgegangen“, urteilen daher übereinstimmend Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) sowie Dr.Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin zum Abschluss der diesjährigen IFA in Berlin. „Die zeitliche Anpassung der Produktpräsentation auf der IFA an den weltweit beschleunigten Innovationszyklus der Hersteller war überfällig. Sie bietet dem Handel und den Verbrauchern die große Chance einer zeitnahen Information“, so das Fazit der IFA-Veranstalter. Auf der IFA 2006 zeigten 1.049 Aussteller aus 32 Ländern ihre Produktneuheiten.

Mit dem Ordergeschäft zeigten sich die Beteiligten sehr zufrieden. Dabei übersteigt das Ordervolumen der IFA 2006 nach Aussagen der Messe-Macher die 2,5 Milliarden Euro Marke. Durch den jährlichen IFA-Rhythmus bewege sich die CE-Branche "weg vom bisherigen ‚auf und ab’ in diesem Bereich – hin zu einer kontinuierlichen Ordertätigkeit, die sowohl dem Handel als auch den Herstellern eine wesentlich bessere Planungs- und Kalkulationssicherheit vermittelt. Insbesondere können so auch viele Marketingprozesse bei den Herstellern stabilisiert werden“, so Dr. Christian Göke.

Vor diesem Hintergrund erklärte Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI und Mitglied des Aufsichtsrates der gfu: „Das große Interesse der Bevölkerung an unseren Produkten hat sich nicht auf einen Fußball-WM-Boom beschränkt. Der Trend hat sich fortgesetzt, die Verbraucher setzen weiter auf technische Innovationen und Markenprodukte. Entscheidend sind Qualität, Service und Wertbeständigkeit der Geräte.“

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