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Deutsche Messe: CeBIT-Chef kehrt nach Berlin zurück

24.03.2009

Er war gekommen, um der CeBIT einen neuen Schliff zu verpassen, jetzt kehrt er nach Berlin zurück: Dr. Sven Prüser, im Jahr 2001 von der Berliner zur Deutschen Messe in Hannover gewechselt und seit 2006 Bereichsleiter der CeBIT, geht in die Wissenschaft. Wie die Messegesellschaft gestern (Montag) in Hannover mitteilte, geht Prüser zum 1. April an die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Der 46-Jährige soll dem Unternehmen aber bei der Weiterentwicklung der CeBIT und des Auslandsgeschäfts beratend zur Seite stehen. Prüsers Funktion als Bereichsleiter wird zunächst nicht wieder besetzt, erklärte Messechef Ernst Raue.

Welche Hintergründe der Abgang Prüsers hat - ob beruflich oder privat motiviert - bleibt unklar. Der Diplomkaufmann, der in eigenen Worten durch seine Doktorarbeit mit dem Thema Messemarketing zum Messegeschäft gekommen ist, ist aber in Berlin kein Unbekannter: Bis 2001 war Dr. Sven Prüser Chef der IFA. Sein Wechsel nach Hannover zog seinerzeit viele Spekulationen nach sich, ob die CeBIT - damals auf dem Höhepunkt ihres Erfolges - zur "zweiten IFA" ausgebaut werden sollte. Anfang des neuen Jahrtausends waren regelmäßig in Hannover zahlreiche Unterhaltungselektronik- und Kamerahersteller zu finden, und Firmen wie Sony und Microsoft lieferten sich Grabenkämpfe über das Thema, ob Spielekonsolen ausgestellt werden dürfen oder nicht.

Im Jahr 2006, nach Abgang und Ableben des damaligen CeBIT-Chefs Jörg Schomburg - wegen seines Engagements gerne "Mister CeBIT" genannt - übernahm Prüser dessen Funktion bei der Deutschen Messe. Diese hatte er bis jetzt inne.

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