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Destatis: Umsatzvolumen über elektronischen Handel steigt

27.11.2009

Rund 12 Prozent aller Unternehmen in Deutschland haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2008 ihre Waren oder Dienstleistungen auch über das Internet oder andere elektronische Netzwerke verkauft. Dieser Anteil bewegt sich damit seit 2005 auf einem gleichbleibenden Niveau. Demgegenüber ist das Umsatzvolumen gestiegen, das über die elektronischen Vertriebswege erzielt wird. Diejenigen Unternehmen, die im Jahr 2008 Produkte oder Dienstleistungen über elektronische Netze veräußerten, erzielten auf diesem Wege bereits 39 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Im Jahr 2005 lag dieser Anteil noch bei 30 Prozent.

Betrachtet man den Einzelhandel in Deutschland, so lag der Wert hier deutlich unter dem bundesweiten Gesamtdurchschnitt. So wurden hier von den Unternehmen, die im elektronischen Handel aktiv sind, durchschnittlich 20 Prozent des Gesamtumsatzes auf elektronischem Wege erzielt.

Eine Zahl, die etwas beunruhigt: Nur 18 Prozent der Einzelhändler in Deutschland gaben bei der Befragung durch Destatis an, im Jahr 2008 überhaupt Verkäufe über elektronische Netzwerke getätigt zu haben. Daraus muss leider gefolgert werden, dass für den überwiegenden Teil des Einzelhandels, wahrscheinlich überwiegend kleinere Händler, das Thema E-Commerce nach wie vor Neuland ist.

Nimmt man die beiden eben genannten Zahlen zusammen, wird das Bild für den Einzelhandel noch etwas düsterer: So steuern die im elektronischen Handel aktiven Unternehmen des Einzelhandels gerade mal sechs Prozent des Gesamtumsatzes ihrer Branche auf elektronischem Wege bei.

Sicherheit und Datenschutz sind nach wie vor wichtige Themen beim elektronischen Handel. Gerade im Online-Bestellprozess, bei dem sensible Kundeninformationen wie Kreditkarten-Daten übermittelt werden, sollten die online übertragenen Angaben zum Beispiel durch den Einsatz von Verschlüsselungsprotokollen vor unerlaubtem Mitlesen, Kopieren oder Fälschen geschützt werden. Im Januar 2009 gewährleisteten jedoch lediglich 31 Prozent der Unternehmen, die über ihre Website Produkte oder Dienstleistungen verkauften, ihren Kunden eine verschlüsselte Datenübertragung.

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