Immer mehr Verbraucher wollen (nicht nur zu Weihnachten) ihre Einkäufe entspannt zu Hause abwickeln und kaufen im Web. Trotz dieses Booms ist die Zahl der Firmen, die auf E-Commerce setzen, nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (DeStatis) erschreckend gering: Demnach stagniert die Zahl der Unternehmen, die über elektronische Plattformen ihre Waren verkaufen, seit 2005 auf einem Niveau von rund 12 Prozent.
Noch eine Zahl, die nicht weniger erschreckend ist: Auch wenn beim E-Commerce der Handel online stattfindet, muss die Bezahlung nicht zwangsläufig auch online erfolgen. Rund zwei Drittel der Unternehmen akzeptierten nur eine Offline-Bezahlung. Hier können Kunden die Rechnung ausschließlich per Nachnahme, Banküberweisung oder Scheckzahlung begleichen. Die jetzt durch DeStatis veröffentlichten Daten betreffen zwar 2008, 2009 wird sich die Situation aber wahrscheinlich nicht deutlich verändert haben.
In diesem Zusammenhang weist das Statistische Bundesamt darauf hin, dass es jetzt gilt, internetbasierte Bezahlsysteme zu entwickeln, die sowohl bei Firmen und Käufern Vertrauen schaffen. Denn erstere haben beispielsweise Angst vor Zahlungsausfall bei Kauf auf Rechnung, letztere wollen vielfach aus Angst vor Missbrauch beispielsweise ihre Kreditkartendaten im Web nicht preisgeben. "Innovative Bezahlsysteme könnten die Akzeptanz des e-Commerce erhöhen", so DeStatis.

Einkaufsführer und komplette Marktübersicht über alle in Deutschland angebotenen kompakten Schnelllabors.Übersichtlich in bebilderten Checklisten geordnet. Mit den aktuellen Geräteneuheiten, Informationen zum Markt und zu Fragen rund ums MINILAB-Marketing.