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Das wollen die Deutschen haben - oder auch nicht

CE-Geräte-Tops und Flops

04.02.2011

Die deutschen Konsumenten sind durchaus innovationsfreudig - doch mit manchen Innovationen können sie (noch) nicht so richtig warm werden, urteilt das Beratungsunternehmen Deloitte. So konnten hiesige Verbraucher dem Thema "Video on Demand" bzw. Internet am Fernsehen bislang nicht wirklich viel abgewinnen. Grundlegend bestehe zwar auch in der Bundesrepublik ein Interesse an der konvergenten Anwendung von TV und Web sowie internetfähigen Fernsehgeräten. Ihre Verbreitung sei aber noch gering.

Der heimische Computer hingegen nimmt - gerade im Hinblick auf seine Konnektivität - als Unterhaltungsgerät einen Platz ganz weit oben ein. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass die Deutschen das Thema "Online-Spiele" im großen Stil für sich entdeckt haben. Da muss es denn auch ein halbwegs gut ausgestatteter Rechner sein, gerade was den Anschluss ans World Wide Web betrifft.

Den Durchbruch geschafft haben in den vergangenen Jahren die Smartphones. Diese werden zwar von Käufern verschiedensten Alters gekauft, aber es sind gerade die Jüngeren, die die technischen Möglichkeiten ihrer Geräte kennen und auch auschöpfen. Für die "älteren Semester" steht nach wie vor die Kommunikation im Mittelpunkt, so Deloitte.

Trotz des Erfolgs von Smartphones, die mitunter auch über Fähigkeiten im Navigationsbereich verfügen, wird der Bereich der klassischen Navigationsgeräte noch lange existieren. So weiß die GfK aus einer Umfrage zu berichten, dass selbst Konsumenten, die ein Navi-Handy besitzen, nach wie vor Vorteile in klassischen Navis sehen: Etwa den größeren Bildschirm (sehr wichtig für den Einsatz im Auto), eine Hard- und Software, die optimal auf den einen Anwendungszweck abgestellt ist, sowie die Vielfalt im Kartenmaterial.

Laut GfK-Spezialist Jürgen Boyny wird sich der Navi-Markt weiter diversifizieren, etwa in der Art, dass im Pkw das klassische Navi seine Stärken auch zukünftig ausspielen kann und damit dort seinen Platz behält, während Fußgänger eindeutig eine Navigation auf dem Handy bevorzugen würden.

(Foto: Pixelio.de / Liane)

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