Nur knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts liegt nun der Fortschrittsbericht von Cewe Color vor. In vielen Bereichen konnten die Leistungsindikatoren verbessert werden: So wurde eine erneute Reduktion von Wasserverbrauch und CO2-Ausstoß erreicht und die FSC-Zertifizierung aller deutschen Betriebe für digitale Druckprodukte realisiert. Viele Ziele für 2011 sind im neuen Bericht konkretisiert, so soll beispielsweise im Umweltbereich mit dem Neubau eines energieeffizienten Rechenzentrums der CO2-Ausstoß weiter gesenkt und durch die anstehende Zertifizierung nach DIN ISO 14001 das Umweltmanagement zukünftig noch besser erfasst und dokumentiert werden. Die Erhebung der aktuellen Daten orientiert sich an den Nachhaltigkeitsrichtlinien der Global Reporting Initiative (GRI-G3-Leitfaden).
Der Wasserverbrauch konnte innerhalb der letzten neun Jahre um 80 Prozent gesenkt werden. Für 2011 wird eine weitere Reduzierung um 10 Prozent angestrebt. Auch die Qualität des Abwassers wird konsequent verbessert. Bereits heute produziert Cewe in einigen Bereichen über dem Branchenstandard.
Bei der Entwicklung von Film- und Fotopapier entsteht als Nebenprodukt Silber. Die deutsche Abwasserverordnung sieht eine Frachtbeschränkung von 30 mg/m2 Fotomaterial vor. Diesen Wert unterschreitet Cewe Color um das Fünf- bis Sechsfache. Seit mehreren Jahren gewinnt das Unternehmen außerdem durchschnittlich 95 Prozent des Silbers zurück.
Alle in Deutschland versendeten Mailorder-Produkte erreichen die Kunden umweltfreundlich über GoGreen, den klimaneutralen Versand der Deutschen Post/DHL. Eine Ausweitung auf internationale Sendungen ist geplant.
Insgesamt will Cewe Color den CO2-Ausstoß und den Stromverbrauch weiter senken. Hierzu sind konkrete Ma§nahmen angedacht: so zum Beispiel sparsamere Dienstfahrzeuge, der vermehrte Einsatz von Erdgasautos und die Optimierung der Logistikkette.
Das Ziel, für das Fotobuch ausschließlich Materialien aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern einzusetzen, wurde erreicht und wird in den folgenden Jahren auf weitere Produktlinien ausgeweitet. 97 Prozent der Verpackungen bestehen aus Wellpappe, die zu großen Teilen aus recycelten Materialien hergestellt werden, und der Kunststoffanteil der Verpackungen liegt unter fünf Prozent. Die Verwertungsquote aller Abfälle liegt konstant bei mehr als 95 Prozent. Gearbeitet wird an der weiteren Ausschussreduzierung, damit die Abfallquote von heute 26,1 Prozent in den kommenden fünf Jahren auf 20 Prozent sinkt.

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