"Wir greifen an" - so ließ sich Ernst Raue, Vorstand des Aufsichtsrates der Deutschen Messe AG, nach der CeBIT 2010 mit Blick auf die nicht wirklich begeisternden Besucherzahlen der diesjährigen Ausgabe der Hightech-Messe vernehmen. Jetzt scheinen die Hannoveraner dieses Versprechen einzulösen: Neben dem bereits kurz nach der Messe präsentierten Vier-Säulen-Konzept hat die Messe jetzt die seit einem Jahr vakante Position des Bereichsleiters CeBIT neu besetzt. So tritt Frank Pörschmann die Nachfolge von Sven Prüser an, der bis zum 1. April 2009 diese Position innehatte und seinerzeit von Hannover nach Berlin zurück gekehrt war.
Pörschmann passt in die Pläne der Messemacher, der CeBIT wieder ein deutlich stärker auf den Business-Bereich fokussiertes Profil zu geben: Der 41-jährige Manager kommt sozusagen "aus dem Herzen des IT-Business", denn er wechselt von IBM zur CeBIT. Bei seinem bisherigen Arbeitgeber (noch bis Ende April) war er in verschiedenen internationalen Beratungs-, Vertriebs- und Management-Funktionen der Informationstechnologie tätig.
Sein CeBIT-Vorgänger Prüser wiederum war in einer Zeit nach Hannover gekommen, als die CeBIT-Macher versuchten, die jährliche ITK-Frühjahrsschau dem Konzept sowie dem Publikum der IFA anzunähern. Und - da wundert es nicht - Prüser war von der Messe Berlin gekommen, wo er verantwortlich für die IFA zeichnete.
Frank Pörschmann, der zum 1. Mai dieses Jahres seine neue Position in Hannover antritt, soll übrigens maßgeblich für die Umsetzung der konzeptionellen Neuausrichtung der ITK-Messe ab dem Jahr 2011 verantwortlich sein.

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