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CeBIT: Kritik an Hotelpreisen

23.11.2005

Kaum weht der Wind innerhalb der Messelandschaft etwas härter, werden jahrelange Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand gestellt: Die Deutsche Messe AG übt gegenwärtig scharfe Kritik an den hohen Hotelpreisen in Hannover während der CeBIT. "Das ist ein großes Ärgernis für viele Unternehmen", sagte Messe-Vorstandsmitglied Ernst Raue gegenüber der Presseagentur dpa. Preise von bis zu 500 Euro für eine Übernachtung seien nicht mehr zu akzeptieren. "Wir befürchten, dass vor allem viele kleinere Firmen ihren CeBIT-Besuch absagen, weil die Übernachtungskosten zu hoch sind", sagte Raue. Die Hotels würden sich mit den hohen Preisen den Ast absägen, auf dem sie selbst sitzen. Denn die reinen Messe-Kosten, vorzugsweise die Standmiete, würden nur noch rund 20 Prozent an den gesamten CeBIT-Kosten eines Unternehmens ausmachen. Der Rest sei für Standbau, Personal-, Reise- und vor allem Übernachtungskosten zu veranschlagen. Viele Unternehmen müssten aber sparen. Gespräche mit dem Gastgewerbeverband DEHOGA, die Übernachtungskosten zu CeBIT-Zeiten moderater zu gestalten, seien bisher ergebnislos geblieben, so Raue. Der Messe-Mann wies auch darauf hin, dass Veranstaltungen der Deutschen Messe AG zu fast einem Drittel zur Auslastung der Hotels in Hannover beitrügen.

Link: www.cebit.de

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