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CeBIT in ernsthaften Schwierigkeiten

23.10.2006

Der IT-Messe CeBIT, bereits seit einigen Jahren in Problemen mit der eigenen Ausrichtung verstrickt, kommen immer mehr namhafte Aussteller abhanden: Nachdem bereits vor zwei Monaten die halbe Handy-Branche, allen voran Nokia und Motorola, ihr Ausbleiben zur CeBIT 2007 offiziell gemacht hatten, verliert die IT-Messe zum kommenden Jahr mit Lenovo einen weiteres prominentes Unternehmen: Die Chinesen hatten vor knapp zwei Jahren die PC-Sparte von IBM übernommen und sind damit der drittgrößte PC-Hersteller der Welt.

Offenbar ist es vor allen Dingen die Konkurrenz aus Berlin, die IFA, die Firmen mit Ausrichtung auf Endverbraucher abwandern lässt. Und Lenovo ist ganz gewiss nicht der Letzte: "Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass wir 2008 noch so stark auf der Cebit präsent sein werden wie in den vergangenen Jahren", so Michael Kurpiers, Samsung-Marketingchef in Deutschland, gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). Samsung gehörte als Mischkonzern bislang zu den größten Ausstellern: Das Unternehmen bietet neben Unterhaltungselektronik auch Computer und Bürotechnik an. Aber, so Kurpiers, selbst für einen großen Konzern wie Samsung sei es schwierig, zwei große Messen pro Jahr in Deutschland zu stemmen. Die Ifa habe für die Unterhaltungselektronik "klar Priorität".

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