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CE-Markt: iSuppli rät zu MP3

28.04.2007

Hersteller von Unterhaltungselektronik sollten sich verstärkt auf MP3-Player und andere mobile Applikationen konzentrieren, raten die Marktbeobachter von iSuppli. Während der Markt für Unterhaltungselektronik - was das Equipment und die zugehörigen Chips betrifft - in den kommenden Jahren mit sinkenden Wachstumsraten zu kämpfen hat, wird MP3-Playern und Co. ein rasanter Aufwärtstrend vorhergesagt. Dennoch nimmt die Konkurrenz durch Musikhandys weiter zu: 2007 sollen bereits drei Mal mehr Musikhandys als MP3-Player verkauft werden.

iSuppli zufolge soll sich der Umsatzzuwachs mit Unterhaltungselektronik-Produkten zwischen 2007 und 2011 auf jährlich durchschnittlich 3,6 Prozent reduzieren. In den Jahren 2001 bis 2006 war der Umsatz, den die Industrie erzielte, jährlich um 8,9 Prozent gestiegen. Rund um den Globus summiert sich der Umsatz der Unterhaltungselektronik-Produzenten bis 2011 auf 393,4 Mrd. Dollar. Im laufenden Jahr soll die Branche Erlöse in Höhe von 349,9 Mrd. Dollar verbuchen. Mit den dazugehörigen Chipprodukten soll im Jahr 2011 ein Umsatz von 69,1 Mrd. Dollar eingespielt werden, nach 58,1 Mrd. Dollar in diesem Jahr.

Mit deutlich höheren Wachstumsraten können laut den Marktforschern von iSuppli die Hersteller von MP3-Playern und entsprechendem Zubehör rechnen. Beim Absatz glänzen die Geräte bis 2011 mit jährlichen Wachstumsraten von 13 Prozent. Insgesamt sollen 2011 weltweit 268,6 Mio. MP3- und andere Medienplayer über die Ladentische gehen. Der Umsatz der Hersteller klettert in den kommenden fünf Jahren auf 21,5 Mrd. Dollar. Als Hauptgründe für den Erfolg des Musikplayer-Segments haben die iSuppli-Analysten etwa die zunehmende Internetfähigkeit, ein steigendes Angebot an Content sowie sinkende Preise für Komponenten wie NAND Flashspeicher ausgemacht.

Bei MP3-Playern und Co. werden in den kommenden Jahren große Wettbewerber wie Apple, Sony und Samsung weitere Marktanteile gewinnen. Wie SanDisk und Microsoft hätten sie Zugang zu günstigen Flashspeichern, Content-Partnerschaften und die Vertriebskapazitäten, die auf lange Sicht für einen Erfolg am Markt unabdingbar seine, so iSuppli. Allerdings müssen sich die Hersteller zunehmender Konkurrenz durch Musikhandys erwehren. 2007 sollen drei Mal mehr Musikhandys als MP3-Player verkauft werden. Bis 2011 könnte dieses Verhältnis auf 4,5:1 ansteigen. Trotz dieses Gefälles werde der Markt für MP3-Player aber nicht so bald verschwinden, versichern die iSuppli-Analysten.

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