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Canon, Sony, Panasonic: Plus dank Digitalfoto

28.07.2006

Entgegen aller hartnäckigen Gerüchte kann man mit Digitalfoto immer noch Geld verdienen. Zumindest mehrere große japanische CE-Konzerne sowie Canon tun dies nach eigenem Bekunden. So konnte der japanische Foto-Marktführer seinen Nettogewinn im zweiten Quartal 2006 um 28,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 105,9 Milliarden Yen (rund 719 Millionen Euro) steigern. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf knapp 1,03 Billionen Yen (circa 6,99 Milliarden Euro). Vor allem das Wachstum bei Digitalkameras habe wesentlich zur Ergebnissteigerung beigetragen. Der Umsatz in diesem Segment wuchs um mehr als 22 Prozent auf 268 Milliarden Yen (circa 1,82 Milliarden Euro). In der ersten Jahreshälfte konnte Canon bereits 7,9 Millionen Kompaktkameras verkaufen. Dank der guten Entwicklung erhöhte Canon das Umsatzziel für Digitalkameras im laufenden Jahr um 18 Prozent auf 1,01 Billionen Yen (rund 6,86 Milliarden Euro).

Ebenfalls über den Absatz mit Digitalkameras, aber auch Flachbildschirmen und VAIO-PCs, freut sich Sony und kann erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben. So konnte der japanische CE-Konzern im vergangenen ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres mit 1,7442 Billionen Yen (11,83 Milliarden Euro) 11,2 Prozent mehr umsetzen als im Vorjahresquartal. Dem operativen Verlust von 26,7 Millionen Yen in Q1 2005 steht nun ein Gewinn von 47,7 Milliarden Yen gegenüber. Nach Angaben aus dem Markt wurde damit die Analystenprognose deutlich überboten. Demnach scheint der Restrukturierungsplan von Sony-Chef Howard Stringer aufzugehen.

Durchaus überraschend für die Analysten war gleichermaßen das kräftige Gewinnplus bei Matsushita (Panasonic). Das Unternehmen hob inzwischen seine Prognosen für das laufende erste Geschäftsjahr an. Als Hauptumsatztreiber sieht Panasonic das Wachstum bei Plasma sowie Digitalkameras. So erbrachte das vergangene Quartal für Panasonic einen Nettogewinn gegenüber Vorjahr von sieben Prozent auf 35,83 Milliarden Yen (244 Millionen Euro). Der Konzernumsatz konnte um gut vier Prozent auf 2,14 Billionen Yen (14,5 Milliarden Euro) gesteigert werden.

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