Status: Nicht angemeldet

Beamer: Die "Pikos" kommen gewaltig

06.05.2010

Das Marktforschungs-Unternehmen DisplaySearch sieht für den Markt der so genannten Pikoprojektoren für die kommenden Jahre große Potenziale: So sollen erstens bis Jahresende die Preise für die winzigen Module deutlich sinken. Außerdem soll der Markt in diesem Bereich laut der Marktforscher bis 2018 um 88 Prozent jährlich wachsen. Dies entspräche einem Zuwachs von weltweit 500.000 Stück im Jahr 2009 auf 142 Millionen in acht Jahren. Diese Prognose schließt sowohl Stand-alone-Geräte als auch in Kameras oder Handys verbaute Module mit ein. Im selben Zeitraum sollen die Umsätze jährlich um 70 Prozent zulegen. Diese würden sich damit von 117 Millionen auf schätzungsweise 13,9 Milliarden US-Dollar entwickeln.

Im Bereich der Piko-Projektoren (was mehr eine Größenbezeichnung als die einer Technologie ist, Piko steht verkürzt für „Piccolo“, also „klein“) dominieren drei verschiedene Technologien: Mit 62 Prozent im vergangenen Jahr liegen die „LCoS“ (Liquid Crystal on Silicon, eine Technologie ähnlich der von LCD) weit vorne. Der Anteil der „DLPs“ (das auf mikroskopisch kleinen Spiegeln basierende Digital Light Processing) ist mit 35 Prozent konstant geblieben. „Newcomer“ waren im vergangenen Jahr mit Laserlicht arbeitende Pikos, die unmittelbar bei drei Prozent lagen. Hier sehen Experten die Chance auf weiteres Wachstum.

zurück zur Übersicht


Aktuelles Heft

MiniLAB Spezial

Einkaufsführer und komplette Marktübersicht über alle in Deutschland angebotenen kompakten Schnelllabors.Übersichtlich in bebilderten Checklisten geordnet. Mit den aktuellen Geräteneuheiten, Informationen zum Markt und zu Fragen rund ums MINILAB-Marketing.

Werbung