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Auch Panasonic entlässt im großen Stil Mitarbeiter

05.02.2009

Auch Panasonic, neben Sony eine der bekanntesten japanischen UE-Marken und bislang gesund und solide unterwegs, hat die Wirtschaftskrise kalt erwischt: Erstmals seit sechs Jahren werden für das laufende Geschäftsjahr (Ende 31. März) rote Zahlen erwartet. Anstelle des noch im November angekündigten Gewinns von 30 Mrd. Yen rechnet man jetzt mit einem Fehlbetrag von 380 Mrd. Yen (rund 3,3 Mrd. Euro).

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen und des weltweiten Abschwungs wollen die Japaner deshalb binnen Jahresfrist (bis März 2010) 15.000 Stellen streichen. Das radikale Sparprogramm beinhaltet außerdem die Schließung von 13 japanischen sowie 14 ausländischen Werken. Panasonic will zusätzlich bei der Bezahlung seiner Manager einsparen: Es sind Kürzungen von bis zu 20 Prozent geplant.

Trotz dieser ernüchternden Zahlen will der japanische CE-Riese an seinem Plan festhalten, Sanyo zu übernehmen. Nach Aussagen von Branchenkennern ist dieses Vorhaben gegenwärtig nicht durch die Rahmenbedinungen gefährdet.

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