Nach wochenlagen Gerüchten und Spekulationen rund um Allianzen anderer Hersteller mit dem angeschlagenen Foto- und Medizintechnik-Konzern Olympus hat sich Fujifilm am heutigen Montag erstmals offiziell geäußert.
„Wir sehen uns als den besten Partner für eine Geschäfts-Allianz“, erklärte Shigehiro Nakajima, einer der Direktoren von Fujifilm, heute in einer Pressekonferenz. Dadurch könne nicht nur gewährleistet werden, weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch als führendes Unternehmen in den entsprechenden Märkten mitzuspielen. Dies berichtet die Agentur Reuters.
Zwischen den beiden Firmen gibt es gewisse Ähnlichkeiten: Beide blicken zurück auf eine lange Geschichte im Fotobereich, sind aber derzeit eher im Medizinsegment stark und erfolgreich, besonders mit medizinischen Endoskopen.
In den vergangenen Wochen geäußerte Befürchtungen, die japanischen Kartellbehörden könnten einen Deal zwischen Fuji und Olympus unterbinden, wollte der japanische Manager in der Pressekonferenz ebenfalls zerschlagen: So sagte Nakajima, es gäbe Bereiche, in denen die beiden Wettbewerber problemlos zusammen arbeiten könnten, ohne das Kartellamt auf den Plan zu rufen.
Aus der Pressekonferenz ging ebenfalls hervor, dass es hier nicht nur um eine Absichtserklärung geht: So gibt es bereits ein konkretes (nicht näher dargelegtes) Angebot, das Fujifilm dem Olympus-Konzern über den Finanzberater des skandalgeplagten Technik-Konzerns unterbreitet hat.

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