Die Albrecht-Brüder haben gegenwärtig im Verbund mit allen Discountern mit einem entscheidenden Problem zu kämpfen: Das Wachstum bei Fläche und Umsatz ist für das Discount-Geschäft hierzulande weitestgehend ausgereizt, jetzt geht es entweder darum, Wettbewerbern Marktanteile abzujagen, ins Ausland zu expandieren oder die Internet-Vermarktung auszuweiten.
Ersteres hat Aldi im vergangenen Jahr selber hinnehmen müssen: Während die "Albrechts" auf hohem Niveau stagnieren (21 Milliarden Euro Jahres-Umsatz), konnte "Lieblingsfeind" Lidl mit 11 Prozent Wachstum alleine bis November laut GfK deutlich mehr zulegen als Aldi. Jetzt werden Konsequenzen gezogen: Neben Wachstum außerhalb Deutschlands will der Discounter mehr Eletronik über das Internet verkaufen.
Nach einem "Probeschuss" mit einem Flachbildfernseher, den Kunden bei Aldi Online bestellen konnten, der aber direkt von Medion geliefert wurde, sollen in Zukunft über einen noch in Planung befindlichen Online-Shop zunächst Großgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke vertrieben werden. Außerdem steht nach verschiedenen Informationen bereits die Citibank für den Verkauf mit Ratenkrediten bereit.
Link: www.aldi.de

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