Nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo hat Olympus bereits intern einen neuen potenziellen Kandidaten für die Unternehmensspitze: So soll Hiroyuki Sasa im Rahmen der Aktionärsversammlung am 20. April als nächster Präsident vorgeschlagen werden. Sasa stammt aus dem Olympus-Management und ist Experte der stärksten Sparte von Olympus, der Medizintechnik.
Die Führung im Verwaltungsrat wird voraussichtlich ein Vertreter des Großaktionärs Sumitomo Mitsui Banking übernehmen. Der seit Aufdeckung des Bilanzskandals amtierende Olympus-Chef Shuichi Takayama will sich bei der Aktionärsversammlung am 20. April zurückziehen.
Verschiedenen Investoren von außerhalb Japans gehen diese Vorschläge wohl nicht weit genug: Nur mit „frischem Blut“ in führenden Positionen könne ein echter Neuanfang gemacht werden, wäre es möglich, den Skandal ganz hinter sich zu lassen, äußerten Anteilseigner wie Southeastern Asset Management aus den USA oder Indus Capital mit Hauptsitz in New York.

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