Doch noch eine überwiegend positive Bilanz: Von den ehemals 759 Beschäftigten des Agfa-Werks in Leverkusen haben immerhin 473 Ex-Kollegen über die Beschäftigungs-Gesellschaft Connect-Consulting den Weg in ein erneutes ordentliches Arbeitsverhältnis geschafft. „Das ist mehr als wir erwartet haben“, so Harald Müller, Chef von Connect-Consulting, gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger.
Um der vergleichsweise alten Agfa-Belegschaft eine Chance zu geben, wurden zusätzliche Kenntnisse, beispielsweise in speziellen chemischen Analyseverfahren vermittelt, SAP-Wissen durch Know-how in anderen Computersystemen ergänzt, oder auch der Spezial-Staplerschein für das Bayerwerk zu einem allgemein gültigen ausgebaut. Zusätzlich vermittelte Connect-Consulting 105 Praktika - mit erstaunlichem Erfolg: Jedes dritte führte zu einer Festanstellung.
Mit gut 60 Prozent Vermittlungsquote hat Connect die eigene Vorgabe von 40 Prozent übertroffen. Allerdings sind viele der neuen Jobs befristet - und die durchschnittliche Einkommenseinbuße liegt bei 20 Prozent.
Nicht nur aus Leverkusen, sondern auch von bundesweiten Standorten traten ehemalige Agfarianer in die Connect-Consulting ein, inklusive der Leverkusener waren es somit 1. 426 Ex-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon wurden insgesamt 911 vermittelt. Die bundesweite Vermittlungsquote von rund zwei Dritteln entspricht somit der am ehemaligen Standort Leverkusen.

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