Laut einer Studie der Marktforscher von ABI Research haben die Handy-Unternehmen im zweiten Quartal 2008 rund 300 Millionen Geräte abgesetzt. Die Analysten rechnen hoch und erwarten für das Gesamtjahr insgesamt 1,3 Milliarden Geräte. Dies wäre gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 13 Prozent. Damit ist und bleibt das Handygeschäft eines der Schwergewichte der Elektronikbranche: Zum Vergleich bringt es das absatzstarke Boomsegment der Notebooks 2008 voraussichtlich auf ein Volumen von "nur" 130 Millionen Geräten weltweit.
Gesehen nach stärksten Marken und Marktanteilen, hat Nokia laut den Analysten erstnals die 40-Prozent-Hürde "geknackt" (40,3 Prozent), mit großem Abstand folgt auf Platz 2 Samsung mit 15,2 Prozent. LG Electronics und "Absteiger" Motorola liegen nahezu gleichauf bei knapp über 9 Prozent. Die Zahlen entsprechen mit geringen Abweichungen denen anderer Marktforschungsunternehmen (siehe dazu die INPHOnews vom 26. Juni "Gartner: Flaute im Handygeschäft")
Abi Research wirft noch einen Blick auf das iPhone: Dies landete in erster Generation weltweit bei 0,2 Prozent. Mit dem iPhone 3G will Apple aber in eigenem Bekunden im gerade laufenden dritten Quartal über die Einprozent-Hürde springen.

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