Die Marktforscher von iSuppli haben erste Prognosen für den Markt der 3D (bzw. 3D Ready) Fernseher abgegeben. Demnach soll sich das Geschäft zwar in den kommenden fünf Jahren gut entwickeln (von prognositiziert 4,2 Millionen Geräten in diesem Jahr auf 78 Millionen in 2015, jährliche Wachtsumsrate 80 Prozent).
Jetzt sind aber erst einmal die so genannten "Early Adopters" dran, das sind in der Regel Technik Freaks, für die der Preis keine Rolle spielt, weil sie mit den entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet sind. Die "Early Adopter"-Phase wird laut iSuppli bis Ende 2011 gehen. Danach sollen sowohl die Gerätepreise soweit gesunken als auch die Inhalte-Anbieter, vor allem die Sender, endgültig aus den Startlöchern gekommen sein, so dass 3D TV auch für den Massenmarkt interessant wird.
Den Preisverfall bei digitalen Technologien mit eingerechnet, geht das Marktforschungsunternehmen davon aus, dass sich der weltweite Umsatz im benannten Zeitraum (2010 bis 2015) von 7,4 auf 64,3 Milliarden Dollar entwickeln wird.
Als positiven Indikator für den Markt des 3D-Fernsehens sieht iSuppli, dass mehrere Global Player der Consumer Electronics, die zueinander im Wettbewerb stehen, nicht nur ihre Absichten bekundet oder Prototypen parat haben, sondern auf der CES 2010 ihre marktreifen Geräte (TV-Geräte, aber auch begleitende Produkte wie Blu Ray Player) der Öffentlichkeit vorführten. Darunter sind TV-Topmarken wie LG, Panasonic, Samsung oder Sony. Die Marktforscher rechnen damit, dass die ersten Produkte noch im ersten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.

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